Grundlage für den jährlichen Hochschul-Bildungs-Report war die Betrachtung und Bewertung von sechs Handlungsfeldern, für die im Dialog mit Experten aus den Stifterverbands-Mitgliedsunternehmen, Wissenschaftsorganisationen und Vertretern der Zivilgesellschaft Ziele für die Hochschulbildung systematisch formuliert werden.
Das Handlungsfeld konnte sich über das letzte Jahrzehnt mit Abstand am positivsten entwickeln und hebt die besondere Attraktivität von Deutschland als Studienort für internationale Studierende hervor. Der Index zählte im Jahr 2019 schon 96 von 100 Punkten, fiel dann durch die Covid-19-Pandemie aber auf 68 Punkte im Jahr 2020 zurück.
In diesem Handlungsfeld konnten kontinuierlich positive Entwicklungen verzeichnet werden, der Index steht zum Abschluss bei 47 von 100 Punkten. Diese Entwicklungen müssen allerdings noch deutlich beschleunigt werden, denn gerade für wichtige Transformationsprozesse spielt Weiterbildung eine zentrale Rolle.
Dieses Handlungsfeld hat sich langsam, aber kontinuierlich verbessert; beispielsweise geht der Ausbau dualer Studiengänge in manchen Bundesländern stark voran. Die zum Abschluss erreichten 46 von 100 Punkten machen allerdings deutlich, dass die Bemühungen in diesem Handlungsfeld noch weiter verstärkt werden müssen.
In diesem Handlungsfeld waren im vergangenen Jahrzehnt nur langsame Fortschritte zu beobachten. Während die Erfolgsquoten im Lehramtsstudium stark verbessert werden konnten, sind andere Indikatoren wie zu jene MINT-Lehramtsstudierenden sogar unter das Niveau von 2010 gefallen. Zum Abschluss kommt der Index im Handlungsfeld Lehrer-Bildung daher nur auf 37 von 100 Punkten.